Kinder- & Erholungszone Grabnergasse ist fertig
Die Umgestaltung der Grabnergasse ist abgeschlossen. Der südliche Teil der Nebenfahrbahn wurde im Rahmen des Klimateam Projektes autofrei gestaltet, bemalt und begrünt.
Am Dienstag eroberten die Kindergartenkinder mit Begeisterung die neue Fläche. Mit Laufrädern, Scootern und Bobbycars verwandelten sie die bunt bemalte Straße in einen lebendigen Spielplatz. „Die strahlenden Gesichter der Kinder zeigen, wie wertvoll diese zusätzliche Freifläche für unseren Bezirk ist", erklärt Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Julia Lessacher.
Der bisher kaum genutzte Bereich mit seinen drei großen Bäumen wird nun zu einer kinderfreundlichen Erholungszone für die gesamte Nachbarschaft. Das Kunstwerk auf der Fahrbahn trägt bereits einen Namen: Grabolino. Das Projekt wurde vom Wiener Klimateam finanziert und von einer Bürger:innen-Jury ausgewählt.
Gemeindebau NEU wird Rudolf-Hundstorfer-Hof
Der Gemeindebau NEU in der Stumpergasse 56 trägt ab sofort den Namen Rudolf-Hundstorfer-Hof. Die feierliche Benennung fand im Beisein von Bundesministerin Korinna Schumann, Bürgermeister Michael Ludwig, Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál und Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Julia Lessacher statt.
Rudolf Hundstorfer (1951-2019) lebte viele Jahre in Mariahilf und war langjähriger Sozialminister, Gewerkschafter und Vorsitzender des Wiener Gemeinderats. Die Wohnhausanlage umfasst 45 Wohnungen zwischen 50 und 120 Quadratmetern, einen begrünten Innenhof mit Spielplatz, zwei Gemeinschaftsterrassen sowie eine Wohngemeinschaft für queere Senior:innen mit sechs Plätzen. Fernwärme, Photovoltaikanlagen und Fassadenbegrünung entsprechen modernen ökologischen Standards. Im Erdgeschoss befindet sich eine Gewerbefläche für ein Blumengeschäft, in der Tiefgarage stehen 32 Pkw- und 111 Fahrrad-Stellplätze zur Verfügung.
Gumpendorfer Straße: Bezirk setzt auf schrittweise Umsetzung
Die Umgestaltung der Gumpendorfer Straße wird aufgrund fehlender Förderungen des Bundes und der Stadt Wien verschoben. Der Bezirk Mariahilf hält jedoch am Projekt fest und wird in den kommenden Monaten punktuelle Maßnahmen im Sinne des Beteiligungsverfahrens umsetzen.
Konkret geplant sind: die Errichtung der ersten Grätzlladezone im Dezember, Gespräche mit den Wiener Linien für mehr Komfort der Fahrgäste sowie die Begrünung von Seitengassen nach Abschluss der Bauarbeiten. Die Luftbadgasse wird bis Dezember 2025 nach den Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger neu gestaltet.
Das im mehrmonatigen Beteiligungsverfahren erarbeitete Gesamtkonzept mit 203 Bäumen, Entsiegelung und Nachbarschaftsoasen bleibt bestehen. Die vollständige Umsetzung erfolgt, sobald die erforderlichen Förderungen wieder zur Verfügung stehen. Der Bezirk bleibt mit den Bürgerinnen und Bürgern im engen Austausch.
Neuinterpretation eines Klassikers: „Die Rache der Fledermaus"
Die TheaterArche in der Münzwardeingasse präsentiert eine zeitgenössische Fassung von Johann Strauß' Operettenklassiker. In der Eigenproduktion „Die Rache der Fledermaus" rücken die ursprünglichen Nebenfiguren Rosalinde und Adele ins Zentrum der Handlung.
Autor und Regisseur Thyl Hanscho erzählt die Geschichte aus feministischer Perspektive: Rosalinde wird zur aktiven Intrigantin, die sich gegen patriarchale Strukturen auflehnt. Die Inszenierung wird von nur drei Darstellern getragen und verbindet Originalzitate von Strauß mit Comic-Ästhetik und modernen Musikelementen von Rap bis Housebeats.
Die Produktion umfasst 15 Vorstellungen zwischen Oktober 2025 und Januar 2026.