Der erste Advent steht noch vor der Tür. Im 6. Bezirk hat jedoch das neue Jahr schon angeklopft. Wir präsentierten den Kunstkalender 2024. Was es mit diesem Unikat auf sich hat und was in der Mollardgasse gebaut wird, erfahren Sie in den folgenden Zeilen.
Kunstkalender für den guten Zweck
Bereits zum fünften Mal haben zwölf Mariahilfer Künstlerinnen und Künstler ihre Werke für den Mariahilfer Kunstkalender kostenlos zur Verfügung gestellt. In ihren gedruckten Arbeiten setzen sie sich mit dem kulturellen Schwerpunkt "Frieden" in Mariahilf auseinander. Um eine Spende von mindestens 25 Euro kann dieser Kalender während der Öffnungszeiten in der Galerie Eisenwaren Kamp (Stumpergasse 23) erworben werden. Die Einnahmen bekommt die Hilfseinrichtung Häferl von der Diakonie Wien.
Theresienstadt trifft Mariahilf
Der 6. Bezirk durfte Soproni Tamás bei sich begrüßen. Er ist Bezirksbürgermeister des Budapester Stadtteils Theresienstadt (Terézváros). Eine Ausstellung von Künstler*innen seiner Heimat im Mariahilfer Atelier Cervenka führte ihn nach Wien. Diese Gelegenheit nutzte er, um sich mit Markus Rumelhart auszutauschen. Besonders interessiert zeigte er sich über die Straßenreinigung im Sechsten.
Neubau in der Mollardgasse
Noch in diesem Jahr beginnen die Bauarbeiten für die Errichtung des achtstöckigen Wohnhauses mit drei Stiegen in der Mollardgasse 50. Im Neubau entstehen 56 Wohneinheiten, großteils mit Terrasse, Garten, Balkon oder Loggia. Die modernen Eigentumswohnungen sind zwischen 41 m² und 120 m² Wohnfläche groß. Eine hauseigene Tiefgarage für 33 Kraftfahrzeuge sowie der Fahrrad- und der Kinderwagenabstellraum und der Kinder- und Jugendspielraum runden das Projekt ab.
Neue Leitung in der Gruft
Seit mehr als drei Jahrzehnten hilft die "Gruft" Menschen ohne einem Dach über dem Kopf. Wiens bekannteste Obdachlosen-Einrichtung der Caritas Wien wechselte die Leitung. Elisabeth Pichler folgt Susanne Hartweger. Unter Hartwegers Riege baute die Gruft die unterirdische Unterkunft um. 2014 wurden die Kellerräume unter der Kirche Mariahilf zu reinen Schlafplätzen umfunktioniert. Dieser Umbau konnte gemacht werden, weil ein Jahr zuvor die Gruft im Pfarrhof der Mariahilfer Kirche das Tageszentrum mit Großküche, Essensausgabe, Sanitäranlage und Beratungsräumen eröffnete.