TV Wien-Mariahilf: Nach Staatsmeisterschaftserfolgen Besuch aus der Politik
Nach den herausragenden Erfolgen bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften der Rhythmischen Gymnastik 2026 erhielt der TV Wien-Mariahilf hochrangigen Besuch: Bezirksvorsteherin Julia Lessacher, Bezirksrat Bernhard Stoik, Gründer des Mariahilfer Sportstammtischs, sowie Bundesrat Sandro Beer nahmen an einem Probetraining des Vereins teil und überzeugten sich persönlich von der hohen Qualität der Nachwuchsarbeit.
Ein besonderes Zeichen der Wertschätzung setzte Bundesrat Sandro Beer, der den TV Wien-Mariahilf für die Anschaffung neuer Wettkampfdressen finanziell unterstützte. Mit seiner großzügigen Unterstützung möchte er dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer finanziellen Situation die gleichen Chancen erhalten, Sport auf hohem Niveau auszuüben.
„Es ist mir wichtig, dass junge Menschen ein vielfältiges Sportangebot nutzen können und dieses für alle gleichermaßen zugänglich ist. Gerade Mädchen sollen die gleichen Möglichkeiten erhalten, ihre sportlichen Talente zu entfalten“, betonte Beer.
Der TV Wien-Mariahilf bedankt sich herzlich für seine Initiative, die unmittelbar den jungen Gymnastinnen zugutekommt und einen wertvollen Beitrag zur Förderung des Nachwuchssports leistet.
Sportliche Erfolge auf höchstem Niveau
Die Österreichischen Staatsmeisterschaften in der Rhythmischen Gymnastik 2026, die am 20. und 21. Juni in Wien ausgetragen wurden, standen ganz im Zeichen hochklassiger Leistungen. Mit ausgezeichneten Leistungen präsentierten sich die Gymnastinnen des traditionsreichen TV Wien-Mariahilf bei diesen Staatsmeisterschaften und sorgten sowohl im Einzel- als auch im Teambewerb für Top-Ergebnisse.
In der Eliteklasse sicherte sich Dina Mironskaya mit 93,650 Punkten den hervorragenden zweiten Platz im Mehrkampf. Ihre Zwillingsschwester Arina Mironskaya folgte mit 93,050 Punkten auf Rang drei und komplettierte damit den großen Erfolg des Wiener Vereins. Ksenia Dvornyak erreichte mit 79,200 Punkten den siebenten Platz. Damit setzte sich Wien im Teambewerb mit insgesamt 189,60 Punkten souverän an die Spitze und gewann die Goldmedaille.
Auch in den Gerätefinals der jeweils besten acht Gymnastinnen überzeugten die Mariahilferinnen eindrucksvoll. Dina Mironskaya gewann gleich drei Gerätewertungen und holte Gold mit dem Reifen, dem Ball und den Keulen. Mit dem Band belegte sie zudem den vierten Rang.
Arina Mironskaya zeigte ebenfalls starke Leistungen und wurde Zweite mit dem Reifen, Vierte mit Ball und Keulen sowie Fünfte mit dem Band.
Ksenia Dvornyak erreichte in allen Gerätefinals Platzierungen zwischen Rang sechs und sieben.
Der Verein zählt seit Jahren zu den besten Ausbildungsstätten der Rhythmischen Gymnastik in Österreich. Vom Nachwuchsbereich bis hin zur nationalen Spitze bietet der TV Wien-Mariahilf ein umfassendes Leistungsprogramm und fördert Gymnastinnen aus 21 verschiedenen Nationen auf allen Ebenen.